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 Jeromin, Eva

Jeromin, Eva

weiblich 1722 -

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Zeitstrahl



 
 



 




   Datum  Ereignis(se)
1713 
  • 1713—1740: Friedrich Wilhelm I. ("der Soldatenkönig")
    Er festigt das Staatswesen. Er lässt Ostpreussen von Kommissionen bereisen, die das Land erfassen, den Boden bewerten und die steuerliche Ertragskraft feststellen. Von 1716-1719 werden die "Hufenschoßprotokolle" erstellt, die den Hufenschoß (vergleichbar mit der heutigen Grundsteuer) festlegen.
1714 
  • 1714—1740: Wiederbevölkerung Ostpreussens
    Wiederbevölkerung Ostpreussens nach der grossen Pest.
1732 
  • 1732—1733: Salzburger Emigranten
    30000 Salzburger Emigranten (Protestanten) werden in Ostpreussen angesiedelt, hauptsächlich in Preussen-Litauen.
1736 
  • 1736—1736: Verwaltungsreform
    Verwaltungsreform: Ostpreussen wird geteilt in die "Deutsche oder Königsberger Kammer" und die "Litauische oder Gumbinner Kammer".
1739 
  • Nov 1739—Apr 1740: Strenger Winter
    Sehr strenger Winter; Eichen geborsten; Wein und Bier gefroren; Wachposten, Wild und Geflügel erfroren; die Ostsee öffnet sich erst Mitte Mai.
1740 
  • 1740—1786: Friedrich II. (der "Große")
    Friedrich II. oder Friedrich der Große (* 24. Januar 1712 in Berlin; † 17. August 1786 in Potsdam), volkstümlich „der Alte Fritz“ genannt, war ab 1740 König in, ab 1772 König von Preußen und ab 1740 Markgraf von Brandenburg und somit einer der Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches. Er entstammte der Dynastie der Hohenzollern. Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege um den Besitz Schlesiens führten zum deutschen Dualismus. Nach dem letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763, war Preußen als fünfte Großmacht neben Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland in der europäischen Pentarchie anerkannt. Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „ersten Diener des Staates“. Er setzte tiefgreifende gesellschaftliche Reformen durch, schaffte die Folter ab und forcierte den Ausbau des Bildungssystems.
1756 
  • 1756—1763: 7-jähriger Krieg
    Der Siebenjährige Krieg. Preußen unter Friedrich dem Großen (1712-1786) wird zur europäischen Großmacht, und gewinnt ab jetzt zunehmend den Kampf gegen Österreich um Macht und Einfluss in Deutschland.
1757 
  • 1757: Einfall der Russen
    Die Russen fallen im Sommer (im Siebenjährigen Krieg) unter Graf Fermor und Feldmarschall Graf Apraxin in Ostpreußen ein. Zarin Elisabeth I. erklärt durch Patent vom 31. Dezember 1757 Ostpreußen als russisches Eigentum.
1762 
  • 5 Jan 1762—5 Mai 1762: Rückgabe an Preußen
    Nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762) kommt es unter ihrem Nachfolger, Zar Peter III., zum Frieden mit Preußen (5.5.1762 Vertrag von St. Petersburg). Russland gibt ohne Entschädigung die besetzten bzw. bereits annektierten Gebiete Ostpreußen, Hinterpommern und Neumark zurück. Die Russen ziehen ab, Sensburg wird wieder preußisch.
10 1772 
  • 1772—1772: Erste Teilung Polens
    Erste Teilung Polens. Vertrag zwischen Brandenburg-Preussen, Russland und Österreich. Preussen erhält Danzig und Thorn, das Ermland und den Netzedistrikt. Friedrich II trägt nun den Titel "König von Preussen".
11 1773 
  • 1773—1773: Ost- und Westpreussen
    Friedrich II bestimmt, dass die alten preussischen Besitzungen (das ehemalige Herzogtum Preussen) "Ostpreussen" und das neuerworbene Gebiet "Westpreussen" genannt werden.
12 1783 
  • Nov 1783—Mrz 1784: Extremwinter
    Der extreme Winter von 1783/1784 auf der nördlichen Hemisphäre war Teil einer natürlichen Klimaschwankung und gilt als einer der härtesten überhaupt in Mitteleuropa, war aber auch in Nordamerika und Asien ungewöhnlich. Ihm folgten extreme Überschwemmungen im Februar und März 1784 in Mitteleuropa, die als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in dieser Region angesehen werden. Die Ursache dafür wird in besonders schwefelreichen oder besonders heftigen und aschereichen vulkanischen Eruptionen gesehen, die sich in Island ereigneten.
13 1789 
  • 1789—1789: Französische Revolution
    Die französische Revolution, gegen die Preußen und Österreich energisch kämpfen.
14 1793 
  • 1793—1793: Zweite Teilung Polens
    Zweite Teilung Polens durch Preussen und Russland. Preussen erhält Danzig und Thorn sowie die Distrikte Gnesen, Kalisch und Posen. Bildung der Provinz Südpreussen.
15 1794 
  • 1794—1794: Anweisung zur Hinterlegung von Personenregistern
    Das allgemeine Preussische Landrecht fixiert die Familiennamen und weist die Kirchen an, Zweitschriften der Geburts-, Trau- und Totenregister jährlich bei den Gerichten zu hinterlegen, wovon heute nur ein Bruchteil überlebt hat.
16 1795 
  • 1795—1795: Dritte Teilung und völlige Auflösung Polens
    Dritte Teilung und völlige Auflösung Polens durch Russland und Österreich. Preussen tritt bei und erhält Teile Litauens und Masowiens mit Warschau (Neu-Ostpreussen) und der Wojewodschaft Krakau (Neu-Schlesien).
17 1797 
  • 1797—1840: Friedrich Wilhelm III.
    Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770 in Potsdam; † 7. Juni 1840 in Berlin) aus dem Haus Hohenzollern war von 1797 bis 1840 König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg (bis 1809).
18 1815 
  • 1815—1815: 2. Pariser Frieden
    2. Pariser Frieden nach der Niederlage Napoleons. Mit dem Kampf gegen die französische Revolution und dann gegen Napoleon endet das Heilige Römische Reich offiziell, und zugleich beginnt das Ende der deutschen Kleinstaaten. Es gibt nun einen losen [=loose] "Deutschen Bund" mit einem Bundestag in Frankfurt (dessen Präsident von Österreich bestimmt wurde), der aber wenig Macht hat. Preußen und Österreich unterdrücken erfolgreich die sich formenden demokratischen Bestrebungen.
19 1824 
  • 1824—1824: Vereinigung von West- und Ostpreussen
    Ost- und Westpreussen werden vereinigt zur Provinz Preussen mit der Hauptstadt Königsberg.