karpa-cuxhaven

 Siata, Esther

Siata, Esther

weiblich 1773 -

Breite der Graphik:      Aktualisieren

Zeitstrahl



 
 



 




   Datum  Ereignis(se)
1740 
  • 1740—1786: Friedrich II. (der "Große")
    Friedrich II. oder Friedrich der Große (* 24. Januar 1712 in Berlin; † 17. August 1786 in Potsdam), volkstümlich „der Alte Fritz“ genannt, war ab 1740 König in, ab 1772 König von Preußen und ab 1740 Markgraf von Brandenburg und somit einer der Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches. Er entstammte der Dynastie der Hohenzollern. Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege um den Besitz Schlesiens führten zum deutschen Dualismus. Nach dem letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763, war Preußen als fünfte Großmacht neben Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland in der europäischen Pentarchie anerkannt. Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „ersten Diener des Staates“. Er setzte tiefgreifende gesellschaftliche Reformen durch, schaffte die Folter ab und forcierte den Ausbau des Bildungssystems.
1773 
  • 1773—1773: Ost- und Westpreussen
    Friedrich II bestimmt, dass die alten preussischen Besitzungen (das ehemalige Herzogtum Preussen) "Ostpreussen" und das neuerworbene Gebiet "Westpreussen" genannt werden.
1783 
  • Nov 1783—Mrz 1784: Extremwinter
    Der extreme Winter von 1783/1784 auf der nördlichen Hemisphäre war Teil einer natürlichen Klimaschwankung und gilt als einer der härtesten überhaupt in Mitteleuropa, war aber auch in Nordamerika und Asien ungewöhnlich. Ihm folgten extreme Überschwemmungen im Februar und März 1784 in Mitteleuropa, die als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in dieser Region angesehen werden. Die Ursache dafür wird in besonders schwefelreichen oder besonders heftigen und aschereichen vulkanischen Eruptionen gesehen, die sich in Island ereigneten.
1789 
  • 1789—1789: Französische Revolution
    Die französische Revolution, gegen die Preußen und Österreich energisch kämpfen.
1793 
  • 1793—1793: Zweite Teilung Polens
    Zweite Teilung Polens durch Preussen und Russland. Preussen erhält Danzig und Thorn sowie die Distrikte Gnesen, Kalisch und Posen. Bildung der Provinz Südpreussen.
1794 
  • 1794—1794: Anweisung zur Hinterlegung von Personenregistern
    Das allgemeine Preussische Landrecht fixiert die Familiennamen und weist die Kirchen an, Zweitschriften der Geburts-, Trau- und Totenregister jährlich bei den Gerichten zu hinterlegen, wovon heute nur ein Bruchteil überlebt hat.
1795 
  • 1795—1795: Dritte Teilung und völlige Auflösung Polens
    Dritte Teilung und völlige Auflösung Polens durch Russland und Österreich. Preussen tritt bei und erhält Teile Litauens und Masowiens mit Warschau (Neu-Ostpreussen) und der Wojewodschaft Krakau (Neu-Schlesien).
1797 
  • 1797—1840: Friedrich Wilhelm III.
    Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770 in Potsdam; † 7. Juni 1840 in Berlin) aus dem Haus Hohenzollern war von 1797 bis 1840 König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg (bis 1809).
1815 
  • 1815—1815: 2. Pariser Frieden
    2. Pariser Frieden nach der Niederlage Napoleons. Mit dem Kampf gegen die französische Revolution und dann gegen Napoleon endet das Heilige Römische Reich offiziell, und zugleich beginnt das Ende der deutschen Kleinstaaten. Es gibt nun einen losen [=loose] "Deutschen Bund" mit einem Bundestag in Frankfurt (dessen Präsident von Österreich bestimmt wurde), der aber wenig Macht hat. Preußen und Österreich unterdrücken erfolgreich die sich formenden demokratischen Bestrebungen.
10 1824 
  • 1824—1824: Vereinigung von West- und Ostpreussen
    Ost- und Westpreussen werden vereinigt zur Provinz Preussen mit der Hauptstadt Königsberg.
11 1840 
  • 1840—1861: Friedrich Wilhelm IV.
    Friedrich Wilhelm IV. (* 15. Oktober 1795 in Berlin; † 2. Januar 1861 in Potsdam) war vom 7. Juni 1840 bis zu seinem Tod König von Preußen. Er entstammte der Dynastie der Hohenzollern. In seiner Regierungszeit sah er sich mit zwei elementaren Umbrüchen konfrontiert: der Industriellen Revolution und der bürgerlichen Forderung nach politischer Mitsprache.
  • 1840—1905: Abwanderung
    Abwanderung von 630 000 Personen aus Ostpreussen.
12 1866 
  • 1866—1866: Ende des deutschen Bundes
    Bismarck erklärt den Deutschen Bund für erloschen [=extinguished, expired] und Preußen gewinnt den daraus resultierenden Krieg mit Österreich in der Schlacht bei Königgrätz, und damit die effektive Kontrolle über die deutschen Länder im neuen "Norddeutschen Bund".
13 1870 
  • 1870—1871: Deutsch-Französischer Krieg
    10.12.1870: der Norddeutsche Bund wird zum "Deutschen Reich" 18.1.1871: Wilhelm I wird zum deutschen Kaiser proklamiert Im Frankfurter Frieden geht Elsass-Lothringen an das Deutsche Reich Das deutsche Reich ist offiziell eine konstitutionale Monarchie mit einem demokratisch gewählten Parlament, aber die Macht haben der Kaiser und der von ihm ernannte Reichskanzler
14 1871 
  • 1871—1881: Auswanderung
    Ost- und Westpreussen verlieren ca. 100 000 Personen durch Auswanderung, meist in die USA.
  • 1871—1918: Deutsches Kaiserreich
    Deutsches Kaiserreich ist die nachträgliche Bezeichnung des Deutschen Reiches für die Epoche von seiner Gründung 1871 bis zum Ende der Monarchie in der Novemberrevolution von 1918. Der erste deutsche Nationalstaat war eine föderale, konstitutionelle Monarchie und nach seiner Verfassung ein „ewiger Bund“ der deutschen Fürsten und der Senate der Freien Städte. Als Staatsoberhaupt nahm der König von Preußen den Titel „Deutscher Kaiser“ an. Otto von Bismarck, Ministerpräsident von Preußen und treibende Kraft hinter der Reichsgründung, war wie die meisten seiner Nachfolger zugleich Reichskanzler. Berlin, die Hauptstadt Preußens, war auch die des Kaiserreichs.
15 1883 
  • 1883—1889: Gründung der Sozialversicherung
    Bismarck begründet die Sozialversicherung. Das erleichtert aber kaum die Spannung zwischen seiner konservativen Regierung und der Arbeiterklasse.