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 Bzdurek, Friedrich

Bzdurek, Friedrich

männlich um 1820 - vor 1898  (78 Jahre)

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Zeitstrahl



 
 




   Datum  Ereignis(se)
1701 
  • 1701—1713: Friedrich I. (König in Preussen)
    Friedrich (* 11. Juli 1657 in Königsberg; † 25. Februar 1713 in Berlin) aus dem Haus Hohenzollern war ab 1688 als Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg und souveräner Herzog in Preußen. Dort erhöhte er sich 1701 als Friedrich I. zum König in Preußen.
1708 
  • 1708—1714: Pestepidemie
    Die Große Pest von 1709 bis 1711 war als Teil der Großen Pest von 1708 bis 1714 die folgenreichste Pestepidemie im Gebiet des Königreichs Preußen. Ein Drittel der Bevölkerung und die ganze Landwirtschaft fielen ihr zum Opfer. Die Seuche forderte auch im übrigen Ostseeraum, in Pommern, Schweden und im Baltikum, zahlreiche Opfer.
  • Nov 1708—Mai 1709: Jahrtausendwinter
    Der Jahrtausendwinter von 1708/1709 war ein außergewöhnlich kalter Winter in Europa von Ende 1708 bis zum Frühjahr 1709. Der Winter traf selbst Länder mit in der Regel milden Wintern wie Portugal oder Italien. Der Winter gilt als der kälteste der vergangenen 500 Jahre. Die anhaltende Kälte verursachte im Folgejahr Missernten, Teuerung und Hungersnot in vielen Teilen Europas.
1713 
  • 1713—1740: Friedrich Wilhelm I. ("der Soldatenkönig")
    Er festigt das Staatswesen. Er lässt Ostpreussen von Kommissionen bereisen, die das Land erfassen, den Boden bewerten und die steuerliche Ertragskraft feststellen. Von 1716-1719 werden die "Hufenschoßprotokolle" erstellt, die den Hufenschoß (vergleichbar mit der heutigen Grundsteuer) festlegen.
1714 
  • 1714—1740: Wiederbevölkerung Ostpreussens
    Wiederbevölkerung Ostpreussens nach der grossen Pest.
1721 
  • 1721—1721: Kriegs- und Domänenkammer
    Die "Kriegs- und Domänenkammer", die spätere Regierung Ostpreussens wird gegründet.
1732 
  • 1732—1733: Salzburger Emigranten
    30000 Salzburger Emigranten (Protestanten) werden in Ostpreussen angesiedelt, hauptsächlich in Preussen-Litauen.
1736 
  • 1736—1736: Verwaltungsreform
    Verwaltungsreform: Ostpreussen wird geteilt in die "Deutsche oder Königsberger Kammer" und die "Litauische oder Gumbinner Kammer".
1739 
  • Nov 1739—Apr 1740: Strenger Winter
    Sehr strenger Winter; Eichen geborsten; Wein und Bier gefroren; Wachposten, Wild und Geflügel erfroren; die Ostsee öffnet sich erst Mitte Mai.
1740 
  • 1740—1786: Friedrich II. (der "Große")
    Friedrich II. oder Friedrich der Große (* 24. Januar 1712 in Berlin; † 17. August 1786 in Potsdam), volkstümlich „der Alte Fritz“ genannt, war ab 1740 König in, ab 1772 König von Preußen und ab 1740 Markgraf von Brandenburg und somit einer der Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches. Er entstammte der Dynastie der Hohenzollern. Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege um den Besitz Schlesiens führten zum deutschen Dualismus. Nach dem letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763, war Preußen als fünfte Großmacht neben Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland in der europäischen Pentarchie anerkannt. Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „ersten Diener des Staates“. Er setzte tiefgreifende gesellschaftliche Reformen durch, schaffte die Folter ab und forcierte den Ausbau des Bildungssystems.
10 1756 
  • 1756—1763: 7-jähriger Krieg
    Der Siebenjährige Krieg. Preußen unter Friedrich dem Großen (1712-1786) wird zur europäischen Großmacht, und gewinnt ab jetzt zunehmend den Kampf gegen Österreich um Macht und Einfluss in Deutschland.
11 1757 
  • 1757: Einfall der Russen
    Die Russen fallen im Sommer (im Siebenjährigen Krieg) unter Graf Fermor und Feldmarschall Graf Apraxin in Ostpreußen ein. Zarin Elisabeth I. erklärt durch Patent vom 31. Dezember 1757 Ostpreußen als russisches Eigentum.
12 1762 
  • 5 Jan 1762—5 Mai 1762: Rückgabe an Preußen
    Nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762) kommt es unter ihrem Nachfolger, Zar Peter III., zum Frieden mit Preußen (5.5.1762 Vertrag von St. Petersburg). Russland gibt ohne Entschädigung die besetzten bzw. bereits annektierten Gebiete Ostpreußen, Hinterpommern und Neumark zurück. Die Russen ziehen ab, Sensburg wird wieder preußisch.